Wer mit Chili würzt, tut was für seine Gesundheit

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Ein bisschen Schärfe in der Küche bringt nicht nur Abwechslung in die Gerichte, sondern ist auch gesund. Dafür ist es gar nicht nötig, besonders oft scharfe Speisen zu sich nehmen, einmal bis zweimal in der Woche reicht schon, um von den positiven Aspekten für die Gesundheit zu profitieren.

 

Die entsprechenden Vorteile von scharfen Gerichten sind schon seit einiger Zeit bewiesen, ebenso, welcher spezielle Stoff eigentlich so gesund ist. Dabei handelt es sich um Capsaicin, das auch für die Schärfe in Chilis und Paprikas verantwortlich ist. Darüber hinaus wirkt es auch entzündungshemmend und antioxidativ. Dem Capsaicin wird außerdem die Eigenschaft zugeschrieben, vor Krebs zu schützen.

Chilis sind auch deswegen gesund, weil sie viel Vitamin C enthalten. Das gilt auch für die verwandten Paprikas, vor allem in der roten Variante.

 

Mit Chili zu würzen, ist also nicht nur gut für den Geschmack. Gerichte mit Chili haben eine positive Wirkung auf die Verdauung, tragen zu stärkerer Durchblutung bei und können auch wärmen. Letzteres kann unter Umständen unangenehm werden, das kommt darauf an, wie empfindlich man auf scharfe Gewürze reagiert. Bei Menschen, die in dieser Hinsicht sensibel reagieren, können Schweißausbrüche auftreten.

Menschen, die häufiger scharf essen, leben aber insgesamt gesünder – es gibt auch Hinweise darauf, dass man mit diesen Essgewohnheiten seltener an Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie zum Beispiel Herzinfarkten oder Schlaganfällen leidet.

 

Ein wichtiger Punkt beim Kochen ist natürlich, dass scharfe Mahlzeiten nicht jedermanns Sache sind. Während manche Menschen liebend gerne scharf essen, reagieren andere, abgesehen von einem möglichen Anstieg der Körpertemperatur, mit Unwohlsein und Sodbrennen. Auch zu Übelkeit oder Durchfall kann es unter Umständen kommen. Beim Würzen gilt also: Nur so scharf, wie man es als angenehm empfindet und gut verträgt.

Bei Chili lässt sich dies jedoch besonders gut variieren. Es gibt zahlreiche verschiedene Sorten, von denen viele nur eine milde Schärfe mitbringen. Man kann sich also langsam an das richtige Maß herantasten und unterschiedliche Sorten probieren.

Außerdem lassen sich Chili-Pflanzen sogar vergleichsweise einfach selbst ziehen, dazu reicht ein Balkon. Hier hat man nicht nur in der Hand, welche Sorte man aussät, auch die Sonneneinstrahlung spielt bei der Schärfe eine Rolle. Da in unseren Breiten im Normalfall nicht extrem viel Sonne vorkommt, werden hier angebaute Chilis auch nicht zwangsläufig furchtbar scharf.

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